Lohnansprüche

Wer arbeitet, möchte auch seinen Lohn erhalten. Dies ist eigentlich selbstverständlich, manchmal aber nicht für den eigenen Arbeitgeber. Wie verhält man sich in dieser Situation?

Da man Gefahr läuft, dass der Lohnanspruch erlischt sollte man auf keinen Fall zu lange warten und den Anspruch geltend machen; ihn mit einer Lohnklage verfolgen.

Häufig passieren jedoch schon vor der Geltendmachung eine Vielzahl von Fehler, wenn zum Beispiel Verzichtserklärungen unterschrieben oder vertragliche wie gesetzlichen oder gar tarifliche Ausschlussfristen übersehen werden.

Daher sollten Sie dies so schnell wie möglich durch einen Anwalt prüfen lassen.

Zur Meidung von weiteren Streitigkeiten bei Lohnklagen sollten sie im Vorfeld auch ihre Überstunden dokumentieren und von Kollegen gegenzeichnen lassen, wenn in ihrem Untermehmen keine Arbeitszeitkonten vom Arbeitgeber geführt werden.

Es ist nämlich leider oft so, dass zum Beispeil Arbeitnehmer kraft Arbeitsvertrag nur wöchentlich 40 Stunden arbeiten müssten und trotzdem ständig mehr arbeiten.

Diese Überstunden müsste dann der Arbeitgeber gesondert abgelten. Oft beruft sich dieser dann auf Regelungen aus dem Arbeitsvertrag, wo sinngemäß derartige Überstunden oft mit dem Grundlohn versucht werden abzugelten.

Auch hier sollte ein Anwalt die Wirksamkeit derartiger Abgeltungsvereinbarungen prüfen.