Grundstücksrecht und Nachbarschaftsrecht?

Wie kauft man ein Grundstück? Was sollte im notariellen Kaufvertrag geregelt werden? Wer trägt die Kosten des beteiligten Maklers? Viele dieser Fragen werden vom Notar oft nur unzureichend beantwortet. Da der Inhalt des notariellen Kaufvertrages zumeist vom Verkäufer diktiert wird, sollten Sie den Inhalt des Vertrages von einem Rechtsanwalt Ihrer Wahl prüfen lassen.

Wenn man dann glücklicher Eigentümer eines Grundstückes ist, kann man sich seine Nachbarn nicht aussuchen. Schon kleinste Missverständnisse mit ihnen können für langen Zwist sorgen. Mal steht der Kompost an der falschen Stelle, mal wurde der Baum zu dicht an der Grundstücksgrenze gepflanzt oder die Zufahrt zugeparkt.

Das Nachbarschaftsrecht gibt hier leider oft nur unzureichend Hilfe. Für viele Probleme zwischen unversöhnlichen Nachbarn gibt es keine klaren gesetzlichen Regelungen. Doch auch wenn sich Ansprüche gegen den Nachbarn mittels Einstweiliger Verfügung gerichtlich durchsetzen lassen, werden Streitigkeiten hierdurch nicht beigelegt. Dem schnellen Sieg vor Gericht folgt dann oft der nächte Zwist. Hier ist im Hinblick auf den Nachbarschaftsfrieden stets zu empfehlen, eine außergerichtliche Einigung herbeizuführen. Wegen der bereits verhärteten Fronten ist die Einschaltung eines Rechtsanwalt häufig der beste Weg.

 

Auch die Grunddienstbarkeiten eines Grundstücks werden oft Grund eines Streites. Hier gilt die Empfehlung, das Geh-, Fahr- und Leitungsrecht nicht nur im Grundbuch eintragen zu lassen. Wir beraten Sie gern in Bezug auf die schuldrechtliche Vertragsgestaltung Ihrer Rechte, um Sie vor zukünftigen Konflikten zu schützen.